Schule mit Schwerpunkt Musik und pädagogischer Mittagsbetreuung

Bericht von Lukas Muschiol

Mein Wecker klingelt. Ich blinzele verschlafen mit den Augen um wach zu werden und dem neuen Tag entgegenzublicken. Auf dem Weg nach unten steigt mir der Duft von heißem Kaffee in die Nase. Mein Hungergefühl meldet sich auch langsam. Nach einem erfrischenden Frühstück zieh ich mir unwillig den noch halbnassen Schneeanzug über und gehe hinaus in den Schnee. Sofort bläst mir eine kalte Briese in den Nacken. Ich versuche mich, so gut es geht und so weit meine Schuhe und mein Muskelkater es erlauben, zu bewegen um warm zu werden. Nach 5 Minuten Verspätung taucht auch Herr Haas auf, der uns unseren Tagesplan erklärt: erst wärmen wir uns auf, dann fahren wir den ganze Morgen die Piste runter. Für eine erfrischende Mittagspause wollen wir mittags mit der Gondel hoch zur Bischlingshöhe fahren. Als wir langsam warm werden, mir aber auch  schon wieder alles  weh tut, fliegen uns auch schon die ersten Schneeflocken um die Ohren. Wir schnallen uns die Boards an. Mit voller Begeisterung und etwas Angst rasen wir ins Nebelmeer hinein die Piste hinunter.

Der Schnee schlägt mir in die Augen. Hektisch zieh ich noch schnell die Schneebrille auf. Es ist zwar kein starker Betrieb, doch ich komme trotzdem ins Schwanken. Als der Morgen vorbei ist und wir schon total erschöpft sind, gehen wir doch erst einmal zurück ins Heim, um eine einstündige Pause zu machen... endlich! Meine Beine sind schon halb abgefroren und meine Gelenke zittern wie wild. Es ist zwar etwas kurz, doch es reicht für eine kleine Stärkung, um teilweise zu Kräften zu kommen. Als wir uns wieder draußen treffen und es erneut kalt wird, begeben wir uns auf den Weg zur Gondel. Dort angekommen steigen wir ein und uns überfällt ein mulmiges Gefühl. Werden die Stahlseile halten? Doch schon nach kurzer Zeit können wir eine geniale Aussicht bewundern. Oben auf der Bischlingshöhe auf 1880m Höhe umgibt uns ein wunderbarer Blick von den Bergen. Überall Berge, umringt von Wolken, ein mildes Klima und ein traumhaftes Panorama. Leiderf sollte das nur ein kurzer Vorgeschmack auf die ?Welt der Berge sein?. Vorläufig müssen wir dafür noch sehr viel üben. Also wieder mit der Gondel runter. Schade!Unten wieder angekommen, habe ich gleich große Lust noch mal hoch zu fahren und diese Aussicht zu bewundern, doch wir müssen wieder zum ?Tennenblick?, unserer Herberge, denn die anderen warten schon auf uns!

 

Skifreizeit 5. Tag (Bericht von Tobias Manns)

Früh aufstehen, weil ich geweckt wurde. Es ist sehr laut. Am Anfang bleibe ich noch im Bett liegen, weil ich noch müde bin. Dann werde ich langsam wach und setze mich auf. Nachdem ich mich angezogen habe, wecke ich die anderen Kumpels. Wir sollen eigentlich erst um halb acht aufstehen, aber wir sind schon um 6 Uhr auf den Beinen.

Vor dem Frühstück müssen wir auch noch unsere Zimmer aufräumen und unser Bett ein bisschen ordentlich machen. Wenn man in unser Zimmer will, muss man über sämtliche Chips- und Haribotüten hinwegsteigen. Das Zimmer ist sehr unordentlich, überall liegen nasse Handschuhe sowie nasse Jacken und Hosen. Pullover und Hosen liegen auch auf den Betten rum. Meist stinkende Socken tummeln sich unter den Betten und sind überall verstreut. Eklig! Durch die Koffer, die offen herumstehen, hat man leider keinen Platz. Deshalb ist es Zeit zum Aufräumen.

Dann endlich, um 8.00 Uhr, gibt es Frühstück. Ich gehe inzwischen langsam runter, um den Tisch zu decken. Je weiter ich nach unten komme, um so mehr steigt mir ein deutlicher Kaffeegeruch in die Nase. Außer Nutella ist alles vorhanden, was man zu einem Frühstück braucht. Mein Magen fängt an Hunger zu bekommen.

Nach dem Frühstück versammeln sich alle draußen, um die Skier aus dem Container zu holen. Wir schnallen uns die Skier an und fahren vor zur Einfahrt. Dann rutschen und gleiten wir den endlosen Ziehweg hinunter. Das geht sehr langsam. Wir kommen kaum voran. Der Schnee ist zäh wie Gummi. Der Weg zieht sich endlos, weil es so langsam vorwärts geht.

Bei der Piste vom Tellerlift angekommen, fahren wir quer über die Piste zur Gondel. Bei der Gondel gehen wir mit dem Skipass an dem Scann-Gerät vorbei. Danach fahren wir hoch und haben einen schönen Ausblick. Oben angekommen nehmen wir die Skier und gehen zur Hütte. Vor der Hütte, auf der Terrasse, genießen wir den tollen Ausblick und das wundervolle Panorama. Wir gehen rein und bestellen uns Essen und Trinken.

Nach dem Essen fahren wir die rote Piste 2 und 3 hinunter. Auf der Piste tummeln sich die Menschen. Es ist viel los oben auf dem Berg. Am Ende der Piste fahren wir wieder mit der Seilbahn hoch. Das machen wir dreimal. Danach fahren wir als letzte Übung für die schwarze Piste die steilste rote Piste runter. Dann ist es soweit: Auf zur schwarzen Piste! Langsam aber sicher wagen wir uns zur schwarzen Piste. Mir ist es ganz schön mulmig im Bauch. Es geht ziemlich steil bergab. So! Dann geht es los! Wir carven große Kurven, damit keiner zu schnell runter fährt. Nach großen Kurven unten heilfroh und ohne Verletzungen angekommen, geht es gleich wieder hoch. Dieses mal fahren wir ein bisschen schneller runter.

Am Ende der schwarzen Piste sehen wir einen Hubschrauber, zwei Schneemobile, eine Pistenraupe, Sanitäter und eine Menschenmenge, die immer größer wird. Nachdem der verletzte Snowbordfahrer mit dem Hubschrauber ins nahe gelegene Krankenhaus gebracht wurde, macht sich seine Gruppe Gedanken. Nach und nach löst sich der ?Stau? auf. Wir fahren zum Haushang zurück und dort geht es dann noch mit Skifahren weiter.

Bis zum Abend sollen wir auch unsere Einkäufe erledigt haben. Nach der Rückkehr aus dem Dorf gehen wir duschen, denn um 18.00 Uhr gibt es Abendessen. Es gibt leckere Vorspeise, ein perfektes Hauptgericht und zum krönenden Abschluss einen guten Nachtisch.

Später, nach dem Essen, gehen wir alle hoch und suchen unsere Sachen zusammen. Alles wird wieder in den Koffer gepackt. Ab 20.00 Uhr gibt es eine Abschlussparty, die voll nach hinten los geht. Jeder sitzt nur rum,  weil wir total müde sind. Dann um 22.00 Uhr gehen wir ins Bett und bleiben aber noch wach.

Am nächsten Tag, gegen 11.42 Uhr, fahren wir dann wieder Richtung Heimat.